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Mecki is back!

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Samstag, 29. September 2007

Mecki 1977kroneschmalz

Der Mann sagt wo es lang geht.

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Samstag, 29. September 2007

Wieder was gelernt. Da erzählt mein Tischnachbar frei von der Leber weg, dass bei ihm daheim so ziemlich alles seine Frau regelt und sie ihm sogar die Klamotten für den Tag rauslegt, als ein weiterer Kollege etwas herablassend berichtet, dass diese Situation bei ihm zuhause zum Glück völlig anders geregelt sei:

Er entscheidet über die großen Dinge.

Zum Beispiel wer Bundeskanzler wird und ob die Türkei in die EU kommt.

Alles andere bestimmt seine Frau.

Raue Sitten

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Samstag, 29. September 2007

Die hübsche Krankenschwester nahm mich mit dem Hinweis “Wertsachen dürfen Sie nicht mit ins Zimmer nehmen. Die werden Ihnen dann geklaut.” zu einem Routinecheck in die Klinik auf.

O.k., dachte ich mir, etwas drastisch die Maßnahme, aber wenn das hier nun mal so üblich ist, wird das schon seine Richtigkeit haben.

Leihbrille

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Freitag, 28. September 2007

Da entdecke ich doch heute Mittag im Restaurant einen Ständer mit Lesebrillen. “Unser kostenloser Service für Sie” stand auf dem Schild und die Tageszeitung lag darunter.

Was für eine knorke Ideee. Halbblind gerade noch in die Futterbude geschafft und dann, gottlob, eine Lesebrille ausleihen um die Zeitung lesen zu können.

Wann kommt wohl der erste pfiffige (mein Lieblingswort) Gastwirt auf die Idee, Zahnprothesen als kostenlosen Service auszuleihen?

Mach´s gut Jürgen

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Freitag, 21. September 2007

Letzte Woche erfuhr ich am Telefon von Jürgens Tod . Er war der Vater meines ältesten und besten Freundes. Ich kannte ihn deshalb auch schon seit unserer Grundschulzeit.

Zwar wohnte er weiter im Süden Deutschlands und ich habe nur selten mit ihm zu tun gehabt, trotzdem fühlte ich mich ihm sehr verbunden. Nicht nur weil er der einzige “Erwachsene” war, mit dem ich mich schon früh duzte. Nein, er war viel mehr ein Vorbild. Der Rocker unter den Vätern.

Jürgen hatte gleich drei Studiengänge mit Erfolg abgeschlossen, war in den 70ern so erfolgreich, daß ihm sein Chef mal einen Ferrari hinstellte (den fand er aber kacke), fuhr Porsche und Camaro, war irgendwann mal der Besitzer einer Discothek, wohnte der Lebensqualität wegen in der Rheinland – Pfalz, auch sah man ihn nie ohne Kippe im Mund und er trug lange Haare zu seinen Mercedes S-Klassen.

Aus unserer spießigen Kleinstadtsicht heraus ein Outlaw, einer der seine Träume verwirklicht und macht, was ihm wirklich gefällt. Ein starker Typ. Ich kann nicht leugnen, dass er mich beeinflusst hat und ich ihn bewunderte.

Jetzt hat ihn der scheiß Krebs dahingerafft und ich muss unwillkürlich an die Worte Douglas Adams denken:

mach´s gut und Danke für den Fisch!

Hit´s für Kid´s

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Dienstag, 11. September 2007

“Hit´s für Kid´s” ist zur Zeit meine Lieblingsplakatierung im Imbiß.

Ok, nobody´s perfect hab ich mir gedacht. Mein eigenes Deutsch lässt leider auch oft zu wünschen übrig. Aber wo soll es denn herkommen im Zeitalter der Computer´s, Gameboy´s und Handy´s?

Arme Eva, alles Spießer beim NDR

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Sonntag, 09. September 2007

In den USA ist es möglich zu vertreten, dass die Evolutionstheorie kacke ist und alles aus der Bibel kommt. Dann kann es sogar passieren, dass man Präsident wird.

In Deutschland darf man nicht mal für mehr Zusammenhalt in der Familie durch dass zurückfinden in ein traditionelles Rollenverständnis von Männern und Frauen plädieren. Geschweige denn, die großen Verdienste der Nazis zum Schutz der arischen Mütter rühmen.

Zack schon fliegt man beim NDR raus. Alles Spießer.

Wohnung für Event-Liebhaber

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Mittwoch, 05. September 2007

aus der Baseler Zeitung vom 30.07.2007:

bz

Die Bombe

Kategorie: Mumpitz — Von: Martin am Mittwoch, 05. September 2007

Ganz Hameln ist in heller Aufregung. In der Innenstadt wurde wahrscheinlich eine Fliegerbombe gefunden und sollte morgen entschärft werden. In den Tageszeitungen wurde auf Sperrungen und Evakuierungen hingewiesen. Das Krankenhaus in unmittelbarer Nähe befürchtete den Supergau. Die Schule fällt im gesamten Stadtgebiet aus. Radiodurchsagen den ganzen Tag.

Gegen Mittag stellte sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Bombe um ein altes Eisenrohr handelt. Also alle Regler auf Entwarnung, eine Email an alle Abteilungen des Krankenhauses, Radiodurchsagen, ein paar Anrufe und alle sind wieder im Alltag angekommen.

Naja, fast alle, denn die Schule fällt trotzdem aus. Die Lehren haben es leider nicht mehr geschafft ihre Kollegen über die geänderte Situation zu informieren.

Ist es jetzt bösartig zu vermuten, dass die Bauarbeiter einem Physiklehrer das Eisenrohr zeigten und der sofort eine Bombe “erkannte”?