Tanz-Stange
Mensch, das wäre doch was für uns! Die Weihnachtsfeier steht vor der Tür und das Büro ist groß genug:

Mist, ich sehe gerade: “Lieferung ohne Deko”.
Mensch, das wäre doch was für uns! Die Weihnachtsfeier steht vor der Tür und das Büro ist groß genug:

Mist, ich sehe gerade: “Lieferung ohne Deko”.
Naja, diese Serienbriefantwort haben ja dann wohl alle erhalten, besonders gut gefällt mir der Schluß:
“Eine Zustimmung ist auch deshalb vertretbar, weil davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts möglicherweise verfassungswidrige Bestandteile für unwirksam erklären wird.
Wie Sie erkennen können, habe ich in Abwägung vieler Bedenken entschieden.”
Meine Nachbarn halte ich übrigens für ziemliche Kackbratzen. Wenn nun Hooligans beim im klingeln würden, um sie an den Haaren auf die Straße zu zerren, weil sie Bock drauf haben ihnen das letzte bißchen Leben aus aus dem Balg zu prügeln, kann ich mich ja wohl gelassen mit einem Kissen unterm Arm ins Fenster lehnen und tatenlos zusehen. Denn in absehbarer Zeit wird das örtlich zuständige Amtsgericht darüber urteilen, ob das Spektakel vor meinen Augen möglicherweise strafrechtlich zu verfolgende Bestandteile enthielt.
Aber Pustekuchen. Von mir erwartet man in solch einer Situation Zivilcourage, von Ihnen, liebe Frau Lösekrug-Möller, erwarte ich nun gar nichts mehr.
Und um ehrlich zu sein: nein, ich kann hier nicht erkennen, dass Sie Ihre Entscheidung abgewägt haben, es sei denn, es geht hier um die Abwägung, als Nein-Stimmer womöglich bei der nächsten Wahl nicht mehr über die Liste in den Bundestag zu kommen.
Mail an die Volksvertreterin meines (ehemaligen) Vertrauens:
Sehr geehrte Frau Lösekrug-Möller,
mit entsetzen habe ich gelesen, dass auch Sie am Freitag, 9. November 2007 dem Gesetzentwurf der Bundesregierung über den Entwurf eines Gesetzes zur
Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen zugestimmt haben.
Ich bin enttäuscht und schäme mich sehr, Ihnen meine Stimme gegeben zu haben.
“Das Fernmeldegeheimnis wird von den Gerichten wieder hergestellt werden. Dagegen ist die Wählbarkeit von SPD, CDU und CSU für die Generation Internet endgültig verloren gegangen.” (http://www.vorratsdatenspeicher
Martin Seyer
An der Ampel stadtauswärts steht vor mir eine dieser unsinnigen SUV-Schleudern. Bei grün selbstverständlich Vollgas. Kickdown. Yeah! Ich bin restlos begeistert. Durch die entstandene blaue Wolke sehe ich die LED-Rückleuchten sehr schnell kleiner werden. Noch im Ortsbereich schätze ich ihn auf 80 km/h Aber was soll´s, hier ist die Stadt ja fast vorbei und da kommt auch schon die 70 Zone. Noch mal schmott gemacht. Ich kann ihn kaum noch sehen. Exzellente Fahrleistung würde ich sagen.
Bis dahin wundert mich nichts, denn das Fahrzeug vor mir hat hatte Lipper Kennzeichen – LIP. Ein eher ländlicher Nachbarlandkreis, dessen Einwohner sich bei uns nicht gerade durch ihre besonders übersichtliche Fahrweise einen Namen gemacht haben. Landei In Panik oder böse Zungen sagen auch Low Intelligence People.
Doch plötzlich sehe ich nur noch die Lipper High-Tech-Bremslichter aufleuchten. Was ist passiert? In der entgegenkommenden Kolonne befand sich doch tatsächlich ein Streifenfahrzeug.
Was glaubt Ihr Lipper eigentlich, wie das abläuft, wenn Ihr viel zu schnell unterwegs seid und die Polizei Euch entgegen kommt? Die Damen oder Herren in Uniform sehen sofort auf einem Display Eure Geschwindigkeit, drehen und stellen Euch? Also erst mal bremsen, bevor es zu spät ist?
Wie doof muss man für so eine Aktion sein?