Toleranz wird groß geschrieben. Weil es ein Hauptwort ist?

Es gibt Dinge, da könnte ich aus der Haut fahren. Zum Beispiel als ich dank den Piraten von der Facebookseite „Keine Dritte Moschee in Hameln“ erfuhr.

Abgesehen davon, dass nicht ein Gedanke über evangelische, katholische, neu-apostolische,  baptistische oder sonstige fischaufklebenden Bauvorhaben verschwendet wird, zeugt diese Aktion von einer Kurzsichtigkeit, die ganze Optikergenerationen ernähren könnte.

Aber nun gut, jeder hat das Recht seine Meinung zu haben und diese auch zu äußern. Aber ich finde man muss dann dazu auch stehen, den Gedanken in sich aufnehmen. Ihn leben!

Mit anderen Worten: wenn ich Euch Toleranzverweigerer noch einmal einen Döner essen, Pizza holen sehe, Ihr Euch Gyros bestellt oder Euch am Chinesenbuffet anstellt, setzt es einen Satz heiße Ohren.

Esst Eure Kohlrouladen bei Mama im Eichenrustikalwohnzimmer. Nehmt die „Kameraden“ und trinkt Euer Bier zusammen mit den Herren im Maurerdekoltee in der versifften Eckkneipe.

Bitte keine halben Sachen mehr!

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