Inzwischen lebe ich alleine und genieße es. Ok auch ich kann mir kaum noch einen Furz in Tüten leisten, Unterhalt für 3 Kinder 700 Euro, Hauskosten 800 Euro, aufwachen ohne Gezeter… unbezahlbar.
Es ist keine drei Monate her, da wollte mir meine Olle doch tatsächlich weiß machen, dass sie mal eben bis morgens um sechs mit ihrer Schwester im Kino war. Als ich sie rausgeschmissen habe kam ihr glatt Papa und hat mir erst mal die Leviten gelesen. So ginge das mit mir nicht mehr weiter, ich sei unmöglich und ich solle gefälligst verschwinden. Das feine Töchterlein hat keinen Stecher und war auch niemals in einem Kaff, das “Kleinenbremen” heißt. Soso, in GoogleEarth sah man genau, wo der GPS-Logger die Nacht war, nämlich unter meinem Beifahrersitz, quasi am Geschlechtsteil des Beifahrers, in irgendeinem Dreckskaff eben genau Namens “Kleinenbremen”, Uhrzeit, gefahrene Kilometer Geschwindigkeit und selbst auf welcher Strassenseite der Wagen stand waren zu sehen. Ups, da ist der alte Herr wohl schlecht informiert gewesen.
Trotzdem, so wie ich mich verhalte, daß ginge gar nicht und bevor ich das Sorgerecht bekäme, würde er dafür sorgen, das die Kinder “ins Heim kommen”, denn, falls ich es noch nicht wisse, seine Schwester hätte mal in einer der renomiertesten Anwaltskanzleien des Landes gearbeitet und deshalb kenne er sich da ein bißchen besser aus als andere.
Das hat mir dann gereicht, denn falls Ihr es noch nicht wisst, meine Schwester ist Friseurin und ich habe ihm dann “die Haare gemacht”. Nicht das er das verstanden hätte, dafür ist er zu schlau, von seiner imaginären Schwester habe ich allerdings auch nocht nichts gehört. Vielleicht kann die bei uns aber auch mal sauber machen kommen?
So kanns gehen, wenn man große Schwestern und einen GPS-Logger hat.
Besonderen Dank noch mal an Jörg, der mir damals nach der Frage was so ein Ding kostet, mit den Worten “sofort kaufen” unverblümt 50,00 Tacken in die Hand gedrückt hat.